Das Sicherheitsmodell
cinderpaste ist zero-knowledge: Der Server speichert nur den Chiffretext und sonst nichts.
Die Verschlüsselung passiert in deinem Browser
Bevor irgendetwas dein Gerät verlässt, wird dein Text mit AES-256-GCM über die Web-Crypto-API verschlüsselt. Der Server erhält immer nur den Chiffretext, einen zufälligen Initialisierungsvektor und — bei Passwort-Pastes — ein zufälliges Salt. Deinen Klartext sieht er nie.
Wo der Schlüssel lebt
Bei einer schlüssellosen Freigabe wird in deinem Browser ein zufälliger 256-Bit-Schlüssel erzeugt und in der URL hinter dem # Fragment abgelegt (z. B. /p/abc123#k=…). Browser übertragen das Fragment nie an den Server, also bleibt der Schlüssel bei dem, der den Link hat.
Passwort-Pastes
Wenn du eine Passphrase setzt, wird der Schlüssel daraus mit PBKDF2-SHA256 über 600.000 Iterationen und einem 16-Byte-Zufalls-Salt abgeleitet. Die Passphrase selbst wird nirgendwohin gesendet — teile sie über einen separaten Kanal.
Nach dem Lesen zerstören
Ein Burn-Paste wird in einer einzigen atomaren Datenbank-Transaktion abgerufen und gelöscht, sodass er genau einmal gelesen werden kann. Der zweite Besuch findet nichts mehr.
Keine Konten, keine Logs, kein Tracking
Es gibt keine Cookies, keine Analytics und kein Kontosystem. Das Ratenlimit nutzt einen Schlüssel-Hash (HMAC) deiner IP — die rohe Adresse wird nie gespeichert. Abgelaufene Pastes werden automatisch bereinigt.
Was wir können und was nicht
Weil der Server keine Schlüssel hält, können wir deinen Inhalt nicht lesen, wiederherstellen oder herausgeben. Verlierst du den Link (oder die Passphrase), ist der Paste endgültig weg.